Jahreshauptversammlung der FF Raschau-Markersbach am 10.03.2017

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Am 10.03.2017 fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung im Kaiserhof Markersbach statt. Links im Bild ist Hauptbrandmeister und Gemeindewehrleiter Dietrich Tröger. Er bedankte sich bei den Kameraden für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und zeigte zugleich seinen Unmut über die mangelnde Anwesenheit der Gemeindeverwaltung. Die beiden Ortswehrleiter und der Jugendwart berichteten über ihre Arbeit im vergangenen Jahr. Weiterhin wurden 8 neue Kameraden in die aktive Abteilung aufgenommen und 7 Kameraden für lange treue Dienste geehrt:

Kamerad Christian Wolf für 20 Jahre
Kameraden Uwe Fiedler und René Reißmann für 30 Jahre
Kamerad Dietmar Stoll für 40 Jahre
Kamerad Hans-Jürgen Grimm für 50 Jahre und die
Kameraden Walter Merkel und Siegfried Weißflog für 70 Jahre

Im folgenden der ausführliche Bericht der Freie Presse vom 14.03.2017:

Feuerwehr fühlt sich vernachlässigt
Probleme mit dem Nachwuchs haben die Floriansjünger in Raschau-Markersbach nicht.
Ihre Sorgen sind anderer Natur
.

Von Beate Kindt-Matuschek
erschienen am 14.03.2017

Raschau-Markersbach. Bei den Jüngsten im Ort haben die Feuerwehrleute von Raschau-Markersbach einen guten Stand. Zur Jahreshauptversammlung konnten gleich sechs Neulinge bei der Jugendfeuerwehr begrüßt werden. Voller Stolz hielten die Steppkes ihren Ausweis in die Kamera. Jetzt gehören sie dazu. "Nochmals sechs junge Leute wurden von der Jugendfeuerwehr in die aktive Truppe übernommen, darunter mit Nele Schneider und Laura Herr sogar wieder zwei Mädchen", sagt Gemeindewehrleiter Dittrich Tröger. Damit sind mittlerweile sechs junge Damen in der Wehr aktiv.

Mit dem Nachwuchs für die Truppe gibt es in Raschau-Markersbach also keine Sorgen, indes mit der Gemeindeverwaltung. Das ist immer wieder ein Kritikpunkt der Blauröcke und wird nicht mehr nur in den Zwischentönen der Rechenschaftsberichte deutlich, sondern jetzt auch klar benannt. Bereits im Dezember hatten die Mitglieder der Wehrleitung aus diesem Grund alle Ämter ruhen lassen. Nach einem sogenannten "klärenden Gespräch" im Rathaus seien laut Bürgermeister Frank Tröger (Freie Wähler) kurz darauf "die Kommunikationsprobleme ausgeräumt worden". Und nun?

Die Kritik der Feuerwehrleute richtet sich erneut an die Verwaltung. Zwar sei der Bürgermeister zur Jahreshauptversammlung da gewesen, nicht aber die zuständige Leiterin des Ordnungsamtes. "Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist so schlecht wie noch nie", sagt Andreas Schieck, Ortswehrleiter von Raschau. "Wenn 2018 Wahlen in der Wehr sind, stehe ich definitiv nicht mehr zur Verfügung. So kann man nicht arbeiten", sagt Schieck. Es fehle die Anerkennung dieser Arbeit. "Unser Bürgermeister denkt, wenn wir von Anerkennung reden, erwarten wir Geld. Nein, das nicht", so Schieck. Aber es müsse doch möglich sein, über dringend Notwendiges zu reden. So gebe es Reparaturstau im Gerätehaus. Da sollten nach zwei Einbrüchen die Fenster vergittert werden. Die Waschhalle ist nass, der Fußboden kaputt. Es gebe vieles zu nennen. Ein gutes Miteinander sehe einfach anders aus. Die Stimmung ist "brenzlig" in der Wehr, da braucht es offenbar mehr als nur einen neuen Mannschaftswagen, der in diesem Jahr noch gekauft wird.
 
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Am 03.09.2016 erreichte unsere Jugendfeuerwehr beim Kreisausscheid in Carlsfeld den ersten Platz. Die Mädchenmannschaft startete in der Wertungsgruppe bis 18 Jahre. Wir gratulieren zu dieser guten Zeit und hoffen auf einer Verteidigung des Pokals im nächsten Jahr.

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